Vorgerechnet: Mit Infor und ZWF bei den Zollabgaben sparen

03.02.2012

Die Globalisierung lässt die Zollabwicklung komplexer werden: Kaum ein Bereich der Zollabwicklung ist so vielschichtig wie die Präferenzkalkulation und Exportkontrolle. International arbeitende Exporteure nutzen Zollvorteile auf der Basis von Präferenzabkommen gezielt, um sich Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten.

Gibt es ein solches Abkommen zwischen dem Land, aus dem das Produkt ursprünglich stammt oder wo es bearbeitet wurde, und dem Bestimmungsland, in das es exportiert werden soll, so wird das Produkt mit geringeren oder gar keinen Zollabgaben belastet. Hier ist der Hersteller allerdings in der Pflicht, die so genannte Ursprungseigenschaft seines Produkts nachzuweisen. Handelt es sich um ein zusammengesetztes Angebot, so wird eine Präferenzkalkulation notwendig: Dazu müssen die Wertanteile der einzelnen Bestandteile des Endproduktes entsprechend ihrer Ursprungseigenschaft ermittelt werden. Hier geht es stets um die Frage: präferenzberechtigt oder nicht? Je nach Ergebnis wird dann mehr oder weniger Zoll fällig. Wenig überraschend: Ohne den Einsatz moderner Software lassen sich diese zollrechtlichen Prozesse kaum und schon gar nicht wirtschaftlich abwickeln.
Infor vereinfacht die Zollabwicklung bereits in weitgehend mit seiner Export-Lösung Infor Export Manager XDEX: Der Export Manager XDEX ist für das EU-weit eingesetzte AES (Automated Export System) zertifiziert, das im IT-System ATLAS der deutschen Zollverwaltung verwendet wird. Über eine Partnerschaft mit den Zollexperten von ZWF Software & Consulting kann Infor in diesem Bereich noch mehr Beratungskompetenz rund um Präferenzkalkulation und Exportkontrolle einschließlich Sanktionsmonitor anbieten. ZWF hilft, Präferenzregelungen vollständig zu erfüllen und zollkonforme Abläufe, inklusive der Lieferantenerklärungen, nachvollziehbar, schneller und sicher zu erstellen.

Nach Erfahrungswerten von ZWF sparen Unternehmen bis zu 20 Prozent, wenn sie betriebliche Prozesse und Zollabgaben auf die Präferenzregelungen einstellen. So kann der Einkauf die Lieferantenwahl nach Herkunftsland steuern, um die Zollabgaben auf Produktbestandteile niedrig zu halten. Die elektronische Verwaltung von Lieferantenerklärungen kann nach ZWF-Berechnungen bis zu vier Fünftel der für die manuelle Bearbeitung anfallenden Zeit sparen. Die hohe Prozesstransparenz sorgt zudem dafür, dass die anschließenden Zollprüfungen zumeist reibungslos ablaufen können. Auf Vertriebsseite kann die Präferenzkalkulation die Basis für zusätzliche Margen liefern: Zulieferer können bei ihren Kunden für Teile mehr einen besseren Verkaufspreis erzielen, da das Gesamtprodukt unterm Strich durch Vorteile innerhalb der Präferenzangaben durch eingesparten Zoll günstiger wird. Dies ergibt sich durch die Kumulation von Präferenzaussagen über die gesamte Produktstruktur hinweg. Und: Selbst wenn ein Produkt zum gleichen Preis wie der Wettbewerb angeboten wird, kann auch hier ein besserer Nachweis der Präferenz den Ausschlag zum Gewinn des Auftrages geben.

Mehr Informationen über die Partnerschaft mit ZWF und wie Sie davon profitieren können, erhalten Sie bei Ihrem Infor-Ansprechpartner.

Quelle: Infor Global Solutions Deutschland GmbH